Unser Leben wird immer stärker von der Geschwindigkeit regiert. Schnell abrufbar, kurz und bündig und am besten günstig, das sind Eigenschaften, die heutzutage Literatur häufig erfüllen soll.

Unsere Kinder wachsen in einer von Technologie beschleunigten Welt auf und wissen häufig nicht die Vielzahl anderer Eigenschaften von Literatur und ihrem ursprünglichen Medium zu schätzen, das Buch. Wir wollten mit dem diesjährigen “Tag des Lesens“ in der Neuköllner Begegnungsstätte e.V. unseren Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus viele großartige Persönlichkeiten bei uns begrüßen zu dürfen.

Neben Reiner Hoffmann, Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes #DGB, besuchten uns Aiman Mazyek, Vorstand des Zentralrats der Muslime in Deutschland #ZMD, Christine Buchholz, MdB und viele langjährige Freund*innen. Wir hatten die Möglichkeit gemeinsam um die Verstorbenen in #Christchurch zu trauern und uns gegenseitig für eine bessere Zukunft zu stärken. #InternationaleWochengegenRassismus

Der Vorsitzende und Imam der Neuköllner Begegnungsstätte, Mohamed Taha Sabri, bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Kommen und ihr Engagement. Er sagte: „Wir lassen uns nicht instrumentalisieren und gegeneinander aufbringen. Der Hass wird niemals siegen, sondern die Verständigung und die Liebe.“.

Aufregend und ereignisreich ging es gestern beim Tag der offenen Moschee in der Neuköllner Begegnungsstätte e.V. zu. Jährlich besuchen zahlreiche Interessent*innen unsere Räumlichkeiten und wir freuen uns über eine steigende Tendenz der Besucherzahlen!

Unser Imam Mohammed Taha Sabri begrüßte die Anwesenden (darunter eine Gruppe aus der Gemeinde vom Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf unter der Leitung des Pfarrers Duschka) mit einem zur Diskussion einladenden Input über Religiosität und seiner aktuellen Bedeutung in unserer Gesellschaft.

Im Rahmen der ersten Moscheeführung ergab sich spontan ein öffentlicher Dialog zwischen Imam Mohammad Taha Sabri und Pfarrer Duschka über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Religiosität im Christentum und im Islam. Wir danken Pfarrer Duschka nochmal herzlich für seine Gesprächsbereitschaft.

Weitere Besonderheiten stellten die Gastgeschenke (bestehend aus einem Stoffbeutel und dem eigenen Namen in arabischsprachiger Schrift auf Papier), die interaktiven Moscheeführungen, die offenen Räume für individuelle Gespräche und ein künsterischer Beitrag durch den Vortrag eines Gedichts ("Herbsttag" von Rainer Maria Rilke) passend zur Jahreszeit dar.

Im Zentrum stand der Vortrag vom Imam Ferid Heider zum Thema "Gottesbewusstsein und sein Alltagsbezug in einer vielfältigen religiösen Lebenswelt".

Als Überraschungsgast tauchte zudem der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Aiman Mazyek mit familiären Begleitung auf. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Beteiligten für die Mitarbeit und bei allen Besucher*innen für die Beteiligung, das Interesse und die Offenheit!

Wir hoffen, dass alle eine entspannte und erkenntnisreiche Zeit hatten und freuen uns auf ein regelmäßiges Wiedersehen.

Rund 50 Besucher der Langen Nacht der Religionen tauchten mit der NBS ein in die Welt der Islamischen Kunst und Literatur.


Auf dem Programm standen unter Anderem Ebru Malerei zum selbst ausprobieren, Kalligraphie Workshops sowie interessante Vorträge zum Motto des Abends: Reise zu den Kunstkulturen des Islam. Die musikalische Begleitung sorgte für einen harmonischen Abschluss des Abends und entließ die glücklichen Besucher in die Nacht.

Ob Muslime, Christen, Juden, Hinduisten oder Atheisten, die Neuköllner Begegnungsstätte vereint sie alle. Die leitenden Prinzipien der Gemeinde wurden am 01.06.2018 Abend beim traditionellen, alljährlichen interreligiösen Fastenbrechen zum Thema Ziele des Gottesdienstes gelebt: internationaler Frieden, kulturelle Offenheit und allumfassende Menschlichkeit.


Die Veranstaltung zeichnete sich durch ein bündiges, aber diverses Programm aus. Als Ehrengast war der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, anwesend und hielt eine wertschätzende Rede zum Punkto muslimisches Leben in Berlin. Neben einer religiösen Note durch eine besinnliche Quranrezitation kam ebenso ein klassisches deutsches Gedicht vor. Vorgetragen wurde "Mondnacht" von Joseph von Eichendorff, welches seine volle romantische Wirkung erzielte. Die Hauptvorträge waren geprägt von Verständnis, Solidarität und gegenseitigem Respekt! Trotzdem waren sie so unterschiedlich wie die Referenten selbst. Eine hinduistische Stimme wurde vertreten von Herrn Haladhara Thaler, eine jüdische Perspektive von Dr. Walter Rothschild dargestellt, eine christliche Sichtweise bescherte uns Dr. Christian Nottmeier und als einzige weibliche Vertreterin fungierte hier Ebtisam Ramadan aus einem muslimischen Standpunkt heraus. Jedem Einzelnen dankt die NBS und der Gastgeber Sheikh Mohammed Taha Sabri für die Teilnahme und wir freuen uns auf weitere erfolgreiche Zusammenkünfte!

Anlässlich des Ramadan hat Herr Pfarrer Kees am letzten Freitag Vertreter aus verschiedenen muslimischen Vereinen und Organisationen zum gemeinsamen Fastenbrechen in die IZG Genezarethkirche am Herrfurthplatz im vielfältigen Berliner Bezirk Neukölln eingeladen.


Musik in den Religionen als ausgewähltes Themenfeld für den Austausch bot sich hervorragend an, um die verbindenden Gemeinsamkeiten der   Religionen ins Zentrum zu rücken. Durch diese vertraute Atmosphäre konnte einem hohen Informationsgehalt im interaktiven Miteinander der Weg geebnet werden.  Die Kommunikationskultur war geprägt von dem christlichen, dem islamischen und dem jüdischen Gebot der Nächstenliebe. Wir danken dem Gastgeber herzlich für diese Einladung als Zeichen der solidarischen Handreichung!