Die „Initiative für mehr Wahlbeteiligung 2016“ ist ein Projekt der Neuköllner Begegnungsstätte, anlässlich der anstehenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen 2016 im Land Berlin.
Vielen Muslimen ist die Wichtigkeit ihrer Stimme nicht bewusst, oder sie nehmen dieses nicht als solche war. Die Moschee als Ort der Begegnung und der Bildung kann an dieser Stelle eine Brücke sein und Menschen, die diese besuchen, als Aufklärungsstätte dienen.

Das Projekt soll in erster Linie dazu dienen, die Muslime in Berlin über die anstehende Wahl zu informieren. Durch verschiedene Maßnahmen und Aktionen, welche aufklären sollen, leisten wir politische Bildung, um die Muslime anzuregen, wählen zu gehen. Mithilfe von Informationsveranstaltungen, Infomaterialien und Austauschmöglichkeiten sollen die muslimischen Wählerinnen und Wähler lernen, von ihrem Wahlrecht verantwortungsbewussten Gebrauch zu machen. Hierbei sollen die Inhalte der Veranstaltungen neutral und rein informativen Charakter haben.

3 Gute Gründe, wählen zu gehen:

1. Wählen ist eine Pflicht, nicht nur ein Recht.

Wer keine vernünftige Partei wählt, unterstützt die Extremen. Ihre Stimme zählt für ein Deutschland, in dem jeder von uns einen Platz hat.

2. Es geht um die Zukunft von uns allen.

Wir alle sind ein Teil dieser Gesellschaft. Jeder von uns trägt eine Verantwortung. Sie bestimmen mit, wie unser Leben in Zukunft aussehen soll.

3. Jugendliche ab 16 Jahren dürfen mitgestalten.

Wer schon 16 Jahre alt ist, darf an den Wahlen in den Berliner Bezirken teilnehmen.

– Motivieren Sie auch Familie, Freunde und Bekannte –

Unter diesem Motto wurde eine Veranstaltung gemeinsam mit "Leadership Brandenburg - Netzwerk Verantwortung e.V." und der Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin organisiert.

Am 02. September 2016 veranstaltete die Neuköllner Begegnungsstätte e.V. eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Muslime fragen – Politiker antworten“. Die Veranstaltung war der Abschluss einer Initiative für mehr Wahlbeteiligung, die auch von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert wurde.
  

Vielen Dank nochmals an die Vertreter der Parteien:  Herr Rainer - Michael Lehmann von der SPD, Herr Dr. Hikmet Gülmez von der CDU, Frau Dr. Susanna Kahlefeld von dem Bündnis 90/Die Grünen, Irmgard Wurdack von der Linkspartei, Herr Alexander Spieß von den Piraten und Herr Wolfgang Jockusch von der FDP. Bedauerlicherweise wurde die Zusage von Hanno Bachmann, Mitglied der AfD nach einem Vorstandsbeschluss des Landesverbandes der AfD in der Woche der Veranstaltung zurückgezogen.

Moderiert wurde die Veranstaltung von der Juristin Winfriede Schreiber, die ehemalige Leiterin des Brandenburger Verfassungsschutzes. Es war eine lebendige Diskussion, in der Themen wie etwa das Neutralitätsgesetz, die Haltung der Parteien zum Kopftuch, die Frage nach einem Einwanderungsgesetz und einem Staatsvertrag, der muslimischen Gefängnisseelsorge oder die Erwähnung in Verfassungsschutzberichten, die steuerliche Absetzbarkeit von Deutschkursen, das Islamforum, die partielle Islamfeindlichkeit in Medien und Gesellschaft bis hin zu der Besetzung des Rundfunkrates diskutiert wurde. Die Zahl der gestellten Fragen war sehr deutlich und zeigte das große das Interesse an diesen Themen.

 

 

 

 

Anlässlich der Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhauses 2016 startete die NBS e.V eine Initiative zur Wahlaufklärung.

Am Freitag, den 26. August 2016, fand die Veranstaltung unter dem Titel „Wahlen 2016! Gut informiert?“ in der Neuköllner Begegnungsstätte e.V. (NBS e.V) statt. Sie ist ein Teil der Initiative für mehr Wahlbeteiligung. Im Rahmen dieser Initiative veranstaltete die NBS e.V eine Reihe von Informationsveranstaltungen in deutscher und arabischer Sprache. Ziel dieser Initiative war es, die Gemeinde sowie die Besucher des Zentrums über den Vorgang und Ablauf der Wahlen zu informieren. Dabei wurde großen Wert darauf gelegt die Wichtigkeit des Themas auch aus islamischer Sicht zu beleuchten. 

Der Informationsabend wurde von ca. fünfzig Personen besucht, vertreten waren Menschen aller Altersklassen. Das Programm deckte die meisten Fragen zum Thema Wahl ab; von einer islamischen Perspektive, über den Sinn und Zweck bis hin zum Ablauf. Ziel war es, die deutschsprachige muslimische Community über das Wahlsystem zu informieren und zu mehr Beteiligung zu motivieren. „Es freut mich zu sehen, dass vor allem Jugendliche heute dabei waren“, sagte Imam Taha Sabri dazu, „das zeigt, dass sie sich als Teil dieses Landes sehen und ihre Verantwortung ernst nehmen.“ Der Imam betrachte den Gang zur Wahlurne für Muslime nicht nur als Recht, sondern als Pflicht.

Die Veranstaltung wurde von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung unterstützt.

Ein besonderer Dank geht an die Referenten Herrn Dr. Thomas Schimmel, Herrn Reinhard Fischer und Jugendimam Ferid Heider für ihr Engagement. 

13.07.2016 -  Imam Mohamed Taha Sabri nimmt an der Aktion unter dem Motto " Wir wollen mehr für unsere Stadt" teil und hält die Abschlussrede. 

Die 3 Berliner Bürgerplattformen veranstalteten gemeinsam die Aktion bei der unter Anderem Innensenator Frank Henkel (CDU) als Ehrengast geladen war. Aufgrund kurzfristiger Verhinderung wurde er vertreten durch Thomas Heilmann (CDU), Senator für Justiz und Verbraucherschutz. 

 

Zum Abschluss des Monats Ramadan, veranstalte die Neuköllner Begegnungsstätte e.V. in Kooperation mit dem Insaan e.V. ein Fest für Geflüchtete. Rund 300 Geflüchtete aus den umliegenden Unterkünften besuchten das Fest. Auch die Neuköllner Bürgermeisterin Dr. Franziska Giffey nahm an der Veranstaltung Teil. 

 

„Ich finde es wichtig zu wissen, was in den Neuköllner Moscheen vor sich geht. Gerade weil es darum geht, auch dort die demokratischen Werte zu verteidigen. Es immer wieder klar zu machen, was wichtig ist für ein friedliches Zusammenleben in dieser Stadt und dass die Regeln in unserem Land für alle gelten. Gemeinsam mit der Polizei, dem Neuköllner Migrationsbeauftragten und auch Vertretern der christlichen Kirche und anderen Einrichtungen,  sind wir im Gespräch um radikalen Tendenzen entgegen zu wirken.“